JAHRESBERICHTE

2019 - ein bewegtes Jahr für die Teams vor Ort, für Vorstand und Geschäftsleitung

 

In Griechenland konnten wir sowohl im Bashira Centre als auch im Amina Centre unsere wertvolle Arbeit weiterführen und unser Engagement für Frauen auf der Flucht weiter festigen. Unser kleines, feines Hilfswerk ist für geflüchtete Frauen auf Lesbos und in Athen zu einem weit herum anerkannten und geschätzten Fixpunkt, einer nicht mehr wegzudenkenden Oase geworden.

 

Im Laufe des vergangenen Jahres haben sich unsere Tageszentren für Frauen, das Bashira Centre auf Lesbos und das Amina Centre in Athen, weiter spezialisiert. Unser trauma-orientiertes, psychosoziales Unterstützungsprogramm wird kontinuierlich evaluiert und bei Bedarf modifiziert, um den sich ändernden Bedürfnissen der von uns unterstützten Frauen gerecht zu werden.

 

In Zürich übernimmt nach Ursula Hess' Rücktritt Jelscha Dietrich die administrative Geschäftsleitung. Diese besteht nun neu zusätzlich zu Raquel Herzog, Vorsitzende/operatives Geschäft, aus Jelscha Dietrich, Annick Girardier, Volunteers und Back on Track, und Tina Ackermann, Marketing und Campaigns.

SAO konnte im vergangen Jahr das 250. Mitglied in seinen Reihen begrüssen. Unterstützt wurden wir mit vielen Beiträgen diverser Stiftungen und von privaten Spenderinnen und Spendern. Ihnen allen sprechen wir auch an dieser Stelle unser ganz grosses und herzliches Dankeschön aus.

Danke, dass Sie unser Bemühen unterstützen, geflüchteten Frauen ein menschenwürdiges Dasein in Sicherheit zu ermöglichen.

 

 

 

2018 – Vollbetrieb, Wachstum, Grenzen. Und Erfolg!


SAO war eigentlich gut aufgegleist und bereit, aber was dann geschah, übertraf unsere kühnsten Erwartungen. Unsere Tätigkeit nahm dermassen Fahrt auf, dass uns manchmal die Ohren flatterten. Wachstum war 2018 das zentrale Wort. Und zwar ist alles gewachsen: die Herausforderungen, der Aufwand, der Output, die Leistung, die Kosten, die Einnahmen, die Beachtung, das Renommee und die Unterstützung. 

Ende 2018 liess sich sagen: Beide Zentren, Bashira auf Lesbos und Amina in Athen, sind im Vollbetrieb. Das dritte Programm, «Back on Track», ist entwickelt, aufgegleist und in guten Händen. Wir bekamen zwei neue Vorstandskolleginnen und mussten zwei bisherige ziehen lassen. SAO hat jetzt eine Geschäftsstelle mit offiziellen Büros und eine Assistentin der Geschäftsleitung. Wir haben mit SAO Hellas eine NGO in Griechenland gründen müssen. Und wir wurden mit der Unterstützung durch die Glückskette und später durch die DEZA mit namhaften Beiträgen und grossem Vertrauen bedacht. Wir haben insgesamt rund 460'000 Franken hereingeholt und rund 380'000; unter dem Strich weist das Jahresergebnis einen Überschuss von 72'000 aus. Der Finanzaufwand hat sich gegenüber 2017 verdoppelt, der Ertrag war rund zweieinhalbmal so gross – und dafür hat sich unser Engagement sozusagen verdreifachen müssen.

 

Wir danken allen, die uns – in welcher Form auch immer – unterstützt haben. Ohne Dich, ohne Euch, ohne Sie wäre SAO nicht so weit gekommen.

Bleiben Sie SAO treu – wir brauchen Sie auch 2019! Und bitte erzählen Sie allen von SAO. Danke!
 

 
 
 

2017 – Fokus auf Frauen

Jetzt wissen wir: SAO braucht es. Unsere Arbeit ist wichtig und dringend. Die Situation von Frauen auf der Flucht ist katastrophal. Wir sind entweder die Einzigen (Lesbos), oder eine der sehr wenigen Organisationen (Athen), die sich ausschliesslich für Frauen einsetzen. Vor Ort ist SAO bekannt, gut vernetzt und wird geschätzt. SAO ist gut organisiert, wir arbeiten sorgfältig und solid. Wir haben uns 2017 auf drei Programme festgelegt: auf die beiden Community- and Empowerment-Centres Bashira und Amina, sowie auf den Studienfonds Back on Track. Dies sind, werden und bleiben unsere Standbeine: unmittelbar, weiterführend und zukunftsweisend. Und wir haben die Arbeit im Verein professionalisiert sowie weiter auf- und ausgebaut. Um den Herausforderungen optimal gerecht werden zu können, haben wir den Vorstand mit Claudia Colic (Finanzen) und Claudia Weber (Rechtsfragen) verstärkt; konnten wir mit Raffaella Pearce (Assistentin der GL) und Silvia Gasser (Leitung Volunteers) zusätzliche Kräfte gewinnen. Beide arbeiten – wie der gesamte Vorstand inkl. Geschäftsleiterin – ehrenamtlich.

An dieser Stelle danken wir allen, die SAO unterstützt haben – auf welche Art auch immer. Ohne Sie wären wir im zweiten Jahr nicht so weit gekommen. Viele haben für SAO gespendet oder geweibelt, haben uns ihr Geld, ihre Arbeit, Zeit, Computer, Material und Aufmerksamkeit geschenkt. Wo auch immer wir von SAO erzählten, begegneten uns Herzlichkeit und Ermutigung. Viele haben auch uns gedankt. Das hat uns sehr berührt.

Bleiben Sie SAO treu – wir brauchen Sie auch 2018! Und bitte erzählen Sie allen von SAO.

          PDF Jahresbericht 2017                                                         

2016 – ein intensiver Start

SAO hat im ersten Vereinsjahr viel und ausgesprochen herzlichen Zuspruch erhalten: Mehr als 120'000.- Franken an Spenden sind eingegangen – und das ohne explizite, grosse Kampagne. Freundinnen und Freunde haben ausserdem Material oder ihre Arbeit gespendet. Die Idee «Frauen für Frauen auf der Flucht» kam gut an: Sowohl im Netzwerk und Umfeld der direkt Beteiligten, als auch in der Öffentlichkeit (Medien, Veranstalter von Informationsanlässen, Service-Klubs,) stiess SAO auf Wohlwollen, offene Türen und positives Feedback in materieller und immaterieller Form. Das erste Vereinsjahr war verbunden mit Enthusiasmus, gutem Willen, breiter Unterstützung und enorm viel Gratisarbeit zahlreicher Beteiligter und Unterstützender. Es wurden anderseits auch Fehler gemacht und ausgebügelt, Wege gesucht und gefunden, Krisen gemeistert und Visionen genährt, es wurde viel gelernt und viel geschafft.

 

SAO ist jetzt so aufgegleist, so dass ein sinnvoller weiterer Auf- und Ausbau möglich wird. Und dass der Verein bzw. die NGO – SAO ist ausdrücklich auf Nachhaltigkeit angelegt – über viele Jahre hinweg einen sinnvollen und wichtigen Beitrag leisten kann. An dieser Stelle danken wir ausdrücklich allen, die SAO unterstützt haben, in welcher Form auch immer. Ohne Sie alle wäre nichts von dem möglich gewesen, auf das wir per Ende 2016 dankbar zurückblicken dürfen.

          PDF Jahresbericht 2016

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