Thomas made it – und wie!

 

 

 

Was für eine coole und erfolgreiche Spendenaktion für SAO: Thomas Gschwind ist in einem «Schlurz» mit dem Velo von Zürich nach Genua gefahren und hat dabei über 5000 Franken für SAO gesammelt! Wir sind ebenso beeindruckt wie dankbar! Nur so am Rande: In der Po-Ebene stachen die Mücken sogar durch die Schuhe hindurch. – Thomas, you rock!

SAO dankt Thomas Gschwind und all seinen Sponsorinnen und Sponsoren von Herzen. Und das ist Thomas' Bericht:

 

«Das war ein super tolles Abenteuer von Zürich nach Genua auf dem Velo! Pünktlich um 18 Uhr sind wir am Freitag, 6. Juli, an der Gartenstrasse in Zürich gestartet. Kein Regen und trockene Strassen. Eine ideale Voraussetzung für das Vorhaben. Den ersten Stopp legten wir um 22 Uhr in Andermatt ein. Eine kurze Verpflegung und dann weiter im Dunkeln auf den Gotthard, wo wir um Mitternacht ankamen. Eisige Kälte (5 Grad) und stürmischer Wind nahmen uns in Empfang.

 

«508 km Distanz, 19:41:55 reine Fahrzeit, 3'636 Höhenmeter und 17'938 verbrauchte Kalorien»

 

Weiter nach Airolo, umziehen (das Begleitfahrzeug stand bereit) und dann weiter bis nach Luino am Lago Maggiore, wo wir um 6 Uhr eine weitere Pause am See einlegten. Nur der Fahrer des Begleitfahrzeuges (Verpflegung wäre geplant gewesen) hatte verschlafen, was uns mit knurrendem Magen in die Po-Ebene weiterfahren liess. Um 9 Uhr dann der erste Cappuccino und ein Brioche irgendwo im italienischen Niemandsland. Das fühlte sich an wie ein tolles Fünfgang-Menu in der Kronenhalle. 

 

Dann folgten viele, monotone Stunden auf schlechten Nebenstrassen durch die Po-Ebene. In dieser Region muss die gefühlte weltweite Reisproduktion stattfinden. Wir sind an mindestens 25 Millionen Reisfeldern vorbeigefahren... Und alles sah immer gleich aus! Saftiges Grün, Wasserkanäle, saftiges Grün, Wasserkanäle, saftiges Grün, Wasser... Ebenfalls muss in dieser

 

«Die Viecher stachen sogar durch die Schuhe! Man stelle sich mal die Länge dieses Stachels vor!»

 

Region die gesamte weltweite Mückenpopulation schlüpfen. Bei jedem kurzen Stopp war ich um 15 Mückenstiche reicher. Die Viecher stachen sogar durch die Schuhe! Man stelle sich mal die Länge dieses Stachels vor! Um etwa 17 Uhr hatten wir Aqui Terme im Piemont erreicht. Zarte 38 Grad, zum Glück trockene Wärme, begleiteten uns dann auf den letzten drei Stunden in Richtung Varazze. Noch ein kleiner Berg auf 500 Meter über Meer und dann die Abfahrt bis direkt ans Meer. Hammermegasupercool!

 

Auf meinem Garmin stand am Samstag um 19.30 Uhr: Distanz: 508 km, reine Fahrzeit: 19:41:55, 3'636 Höhenmeter und 17'938 verbrauchte Kalorien. Während der ganzen Fahrt gab es keinen Unfall, kein Verfahren und nur 4 platte Reifen in der ganzen Gruppe. Das hat richtig Spass gemacht! Ein grosses Dankeschön für die Unterstützung für mich und SAO.»

 

 

Mittlerweile sind mehr als 5000 Franken auf dem SAO-Konto eingetroffen.

 

Forza, Thomas – und grazie mille!

 

 

Sie sind auch sportlich aktiv und haben eine Idee für eine Aktion? Grossartig. Schreiben Sie an campaigns@sao.ngo . Wir freuen uns!

 

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