ZUSAMMENARBEIT

DAHUMAS

 

Auf Initiative von Raquel Herzog und nach anderthalbjähriger Vorbereitungszeit wurde im März 2018 der «Dachverband freiwillige humanitäre Hilfe Schweiz – Dahumas» von 15 schweizerischen Hilfsorganisationen gegründet. In erster Linie ist der Dachverband eine Plattform, mit welcher Ressourcen gemeinsam genutzt und damit Synergien geschaffen werden.

Raquel Herzog teilt sich mit Michael Grossenbacher das Präsidium von Dahumas.

dahumas.org

IRC

Zusammenarbeit SAO und IRC

Der Zweck der Partnerschaft zwischen SAO und IRC beinhaltet, ist aber nicht beschränkt auf, die Bereitstellung von Raum durch SAO im Bashira Zentrum für IRC, um Gruppenberatungssitzungen mit weiblichen Flüchtlingen durchzuführen. Zudem wird IRC den SAO-Volunteers Mini-Schulungen zur psychischen Gesundheit, die im Folgenden beschrieben werden, anbieten.

 

IRC in Griechenland

Das IRC leistet seit 2015 humanitäre Hilfe für die Ankommenden auf Lesbos. Ab dem 15. Februar 2018 begann das IRC mit der Umsetzung eines neuen Programms für psychische Gesundheit und psychosoziale Unterstützung (MHPSS), das Flüchtlingen mit Wohnsitz in Moria seine Dienste anbieten soll. Zusätzlich zu den einzelnen Beratungssitzungen zielt das Programm des IRC darauf ab, Gruppenberatungssitzungen anzubieten, einschliesslich spezifischer Sitzungen für ihre weiblichen Flüchtlinge, die sich auf eine Reihe von verschiedenen Themen, die sie betreffen, in einer sicheren Umgebung konzentrieren.

rescue.org

OXFAM

 

Zusammenarbeit SAO und Oxfam

SAO Association hat eine Kooperationsvereinbarung mit Oxfam in Griechenland über die Einrichtung einer gemeinschaftsbasierten Schutzstruktur für Frauen mittels getesteten Oxfam-Modulen wie das «focal point system» oder der «protection peer group». Die Module werden an den Kontext von Lesbos angepasst, basierend auf Feedback und Partizipation der Frauen in der betroffenen Community. Die gemeinschaftsbasierte Schutzstruktur zielt darauf ab, den Zugang von Frauen zu Informationen und Dienstleistungen zu erhöhen und ihnen dabei zu helfen, ihre Bedürfnisse und Ideen mit relevanten Stakeholdern abzustimmen und sie damit zu ermächtigen, kollektive Lösungen für die verschiedenen Bedrohungen zu finden, denen sie gegenüberstehen.

Oxfam unterstützt  die SAO Mitarbeiterinnen ausserdem mit Schulungen zu geschlechtsspezifischer Gewalt und dem Austausch von Ressourcen und Materialien zu geschlechtsspezifischen und gemeinschaftsbasierten Schutzkonzepten, die von Oxfam entwickelt wurden.

Oxfams Einsatz in Griechenland

Oxfam begann im Oktober 2015 in Griechenland zu arbeiten und hat nun Programme auf der Insel Lesbos und der Region Epirus im Nordwesten Griechenlands. Oxfam will sicherstellen, dass Migranten und Flüchtlinge in Sicherheit sindund dass sie in der Lage sind, sinnvoll auf wesentliche Dienste zuzugreifen, ihre Rechte verstehen sowie Zugang zu kostenlosen Rechtshilfe und fairen, effizienten Asylverfahren haben.

Oxfam führt ein eigenes Schutzprogramm auf Lesbos durch, das mithilfe von Partnerschaften, Migranten und Asylsuchenden kostenlose Rechtshilfe sowohl in verschiedenen Asyl-Stadien als auch in Zivil- und Strafsachen bietet. Oxfam baut auf Lesbos ausserdem auch gemeinschaftsbasierte Schutzprogramme mit Männern und Frauen auf, der ihnen verbesserten Zugang zu Diensten und Informationen ermöglicht, indem innerhalb der Community Schlüsselpersonen (focal points) geschult werden und aus diesen ein Netzwerk geschaffen wird. Dieses Modell zielt darauf ab, den Selbstschutz, die Teilnahme und die Widerstandsfähigkeit der Asylsuchenden zu erhöhen.

oxfam.org

MSF

 

Da sich die Zahl der Menschen, die auf den Inseln ankommen, zwischen April und Juni 2017 fast vervierfacht hat und die Kapazität der zuständigen Akteure für die medizinische Versorgung und Identifizierung besonders verletzlicher Menschen gleichzeitig halbiert hat, hat sich die Versorgung dramatisch verschlechtert.

 

Das MSF-Team behandelt asylsuchende Menschen und weist SAO besonders bedürftige Frauen zur weiteren nicht-medizinischen Betreuung zu.

msf.ch

WEITERE KOOPERATIONEN

 

Selbstverständlich arbeiten wir auf Lesbos mit allen anderen Organisationen vor Ort zusammen. Hauptsächlich sind dies:

Pikpa & Mosaik, Lesvos Solidarity – lesvossolidarity.org

Dirty girls – dirtygirlslesvos facebook

In der Schweiz arbeiten wir Hand in Hand mit:

the voice of thousands TVOT – tvot.info

KUNE – kuneaid.org

be aware and share BAAS – baas-schweiz.ch

stand up for refugees SUFR – sufr.ch

one love – onelove facebook

refugee supply REFY – refy.com

...and many more.

LESVOS WOMEN NETWORK
 

Da auf Lesbos frauenspezifische Einrichtungen, Gesundheitsdienste und geschützte Orte für rar sind, hat SAO die Facebook-Gruppe «Lesvos Women Network» ins Leben gerufen. Die Gruppe dient als Netzwerk von engagierten Frauen, die sich auf Lesbos mit spezifischen Problemen von geflüchteten Frauen beschäftigen. Das Ziel der Gruppe ist es, zu erfahren, wer welche Dienste anbietet und die Effektivität der Hilfe zu erhöhen, damit den gestrandeten Frauen optimal geholfen werden kann.

SAO möchte die konstruktive Zusammenarbeit und gewaltfreie Sprache aller Gruppenmitglieder fördern, damit sie sich konsequent für geflüchtete Frauen einsetzen und persönliche Belange ausklammern können.

SAO sieht sich als Initiatorin dieser Gruppe und heisst andere Organisationen mit Frauenfokus herzlich willkommen.

Lesvos Women Network

NONA
 
Das noná-Projekt von Roberta Zingg und Beatrice Favero bietet besonders schutzbedürftigen Frauen und ihren Familien die Möglichkeit, selbstbestimmt und würdig zu leben. «noná» holt sie aus Lagern, stellt ihnen Wohnraum zur Verfügung und kommt für den Unterhalt auf. «noná» ist bereits aufgegleist und wird weiter ausgearbeitet. Es soll nachhaltig und langfristig angelegt sein, mit Patinnen und Paten, die einen monatlichen Beitrag spenden. «noná» ist Griechisch und bedeutet «Patin».
 
Weitere Informationen erhalten künftige «nonás» hier
nona-fluechtlingshilfe.ch

SAO Association

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